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| Abbildung 1: Die Greaf Kaffemühle CM 80, hier schon im fast halbjährigem Gebrauch. |
Diesmal möchte ich euch meine Kaffeemühle nicht vorenthalten. Ich habe sie vor ca. einem halben Jahr gekauft und bin immer noch sehr zufrieden. Ich will auch gar nicht allzusehr auf technische Details eingehen dazu verweise ich gerne auf die tolle Seite von
KaffeeWiki. Die Mühle selber ist sehr Robust. So wird auf Plastik, da wo es geht, verzichtet. Der große Körper besteht aus einem Aluminiumdruckguss-Gehäuse. Das Gehäuse wirkt sehr Edel. Der Graef Aufdruck mit dem robustem ON-OFF-AUTO Schalter tut sein übriges. Mit dem Schalter lässt sich auf ON die Mühle betreiben, es geht aber noch um einiges Komfortabler, denn unter dem Kaffeeauslass sitzt ein kleiner robuster Druckschalter auf ihn lassen sich zwei unterschiedliche Halterungen montieren welche für die gängigsten Siebträgerdurchmesser funktionieren sollten. Klemmt man nun den Siebträger in die Halterung und drückt Sanft gegen die Maschine, diese bleibt auch stehen, dank Gummifüßen und einem großem Gewicht, so läuft das Kaffepulver direkt in den Siebträger.
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| Die Kaffemühle ist sehr robust gefertigt. |
In den Vorratsbehälter passen ca. 700g Bohnen welche durch einen kleinen Teller vor dem Mahlwerk gleichmäßig und ohne zu verstopfen dem Mahlwerk zugeführt werden. Als Standauflage für Behälter dient eine Gummiplatte, welche sich leicht entfernen, ausklopfen oder sauber machen lässt. Mit dem großen Drehwähler kann man die unterschiedlichsten Mahlgrade einstellen. Die Skala ist in 25 Stufen unterteilt und so lässt sich der Kaffe für jeden Geschmack optimal mahlen. So kann man seine Bohnen z. B. grob für Filterkaffee und fein für Espresso mahlen.
Die Reinigung der Greaf CM 80 Kaffeemühle läuft Problemlos ab. Auf der Rückseite befindet sich ein kleiner Knopf mit der Beschriftung "Unlock" betätigt man diesen lässt sich der Aufsatz auf dem sich die Skala befindet gegen den Uhrzeigersinn drehen und entfernen. Vorher kann man das Gegenstück des Mahlwerks entnehmen. Dieses lässt sich nun leicht mit einem Pinsel reinigen. Das zusammenbauen ist fast so einfach wie das auseinanderbauen, jedoch sollte man darauf achten, dass man folgend vorgeht.
1. Den Aufsatz mit der Skala auf die Mühle setzen, sodass sich die Punkte wie bei einem Kameraobjektiv gegenüberstehen.
2. Jetzt gerät man in Versuchung das ganze einfach einrasten zu lassen, jedoch muss noch das Mahlwerkgegenstück eingesetzt werden. Dieses auch Punkt-zu-Punkt einsetzen und einrasten.
3. Jetzt kann man den Aufsatz im Uhrzeigersinn einrasten lassen, sodass man wieder die Skalen verstellen kann.
4. Bei einem kleinen Mahltest, sollte man nun (z.B. auf Stufe 10) feines Espressopulver herausbekommen. Kommt nur grober Kaffeeschrot heraus, dann wieder auseinanderbauen und Schritte eins bis vier genau wiederholen.
Die Maschine ist meines empfinden normal laut für eine Kaffeemühle. Es gibt noch ein Modell höher mit der man dann immer eine vordefinierte Menge Kaffeepulver herauslässt. Merkt man sich jedoch die Füllhöhe für doppelte Espressi (14g) und einfache Espresso (7g) im Siebträger kann man auch genug gut dosieren.
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Anscheinend mehren sich die Berichte im Netz in denen die Kaffeemühle zu grob oder zu fein mahlt. Ich werde mir demnächst das ganze mal ansehen und auch noch eine Rekalibrierungsanleitung auf Deutsch erstellen. Zur Zeit ist nur eine auf Englisch verfügbar. Sunbeam Rekalibrierung.
So kann man zum Beispiel den Mahlgrad der Kaffemühle CM80 anpassen in dem man eine bestimmte Unterlegscheibe einsetzt. Diese korrigiert den Mahlgrad um sieben Stufen nach oben oder um sieben Stufen nach unten. Noch zu erwähnen wäre, dass die Maschine Graef CM80 baugleich mit dem Modell von dem australischem Hersteller Sunbeam EM0408 ist. Wo genau die Graef hergestellt werden, konnte ich jetzt nicht ermitteln, habt ihr da vielleicht einen Tipp für mich?
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